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Tag 31, ZAMORA, 18 km
Heute Nacht hat uns ein heftiges Gewitter um den Schlaf gebracht. Auf unserer (sonst sehr zuverlässigen) Wetter-App (wetteronline.de) war es nicht einmal angekündigt worden. Plötzlich schlugen die Blitze im Sekundentakt ein, gleichzeitig donnerte und goss es in Strömen. Als unsere (deutsche!) Katastrophenwarn-App eine „Unwetterwarnung“ (für ein spanisches Dorf!!?) meldete, wurde uns doch etwas mulmig. Aber
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Tag 30, CORRALES DEL VINO, 13,5 km
Heute habe ich mir 13 km „Autobahn-Laufen“ erspart und habe mich von Johanne nach EL CUBO DEL VINO fahren lassen, wo der Camino die Autobahn wieder verlässt. Wenn mich andere Pilger auf dem Weg fragen, ob der Weg denn schon etwas „mit mir gemacht hat“, dann habe ich bereits eine Antwort zur Entgegnung: meinen (deutschen)
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Tag 29, EL CHINARRAL, 20,5 km
Als hätte mein Körper Gefallen an dem gestrigen Ruhetag gefunden, fiel mir das Aufstehen heute unendlich schwer. Vom ersten Schritt an fühlten sich meine Beine bleischwer an. Dazu war die heutige Etappe eine der eintönigsten des bisherigen Caminos: unendlich lange Feldwege durch Acker- oder Getreideflächen, zuletzt auch noch entlang der N630 und der A-66. Zum
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Tag 28, SALAMANCA, 0 km
Null Kilometer bezieht sich natürlich nur auf den Fortschritt auf dem Camino, heute haben wir sehr wohl einige Kilometer in der traumhaftschönen, historischen Altstadt zurückgelegt. Mit architektonischen und geschichtlichen Einzelheiten wollen wir euch nicht langweilen, wir zeigen euch lieber einige liebenswerte Kuriositäten an den altehrwürdigen Bauwerken. Bei der Restaurierung der Nordfassade der Kathedrale 1992 verewigte
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Tag 27, SALAMANCA, 24 km
Morgendlicher Abschied von meiner „Pilgerherberge“: nachts Quaken der Frösche und morgens Klappern der Störche, – herrlich! Erst verlief der heutige Weg durch Dehesas, später nur noch über Grünweiden. Und dann kam der Blick auf das Ziel: SALAMANCA Endlich das Ziel vor einem: Morgen legen wir einen „Ruhetag“ ein und besichtigen die Innenstadt (was sicherlich auch
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Tag 26, SAN PEDRO DE ROZADOS, 26,5 km
Hurra, die „Camino-Krise“ hat mich verlassen! – Und das trotz der Aussicht, dass heute meine bisher längste Etappe auf mich wartet. Die ersten Kilometer führten gemütlich durch Weideland. Im Hintergrund wartet bereits die Bergkette, die es heute zu überwinden gilt. Unterwegs freue ich mich immer wieder über eine Tierhaltung, die den Tieren ein freies und
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Tag 25, FUENTERROBLE DE SALVATIERRA, 22,7 km
Die „Camino-Krise“ ist bei mir leider immer noch nicht vorbei – im Gegenteil. Das Wetter in den Bergen grau und bewölkt, die gesamte Natur hier steckt noch im Winterschlaf, keine Blätter an den Bäumen und in 1.000 Metern Höhe keinerlei Frühlingsblumen. Zudem nehmen die Schmerzen in meinem operierten Knie kontinuierlich zu, außerdem tun mir die
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Tag 24, CALZADA DE BÈJAR, 9,5 km
Der heutige Morgen war scheußlich für mich: ich fühlte mich wie zerschlagen, hatte keine Lust aufzustehen, alles tat mir weh (besonders mein Knie), ich hatte Durchfall … ich glaube, die fällige „Camino-Krise“ ist da! Folgerichtig hätte ich also einen Ruhetag einlegen sollen. Schließlich habe ich für die 41 (im Reiseführer vorgesehenen) Etappen sogar 55 Tage
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Tag 23, ALDEANUEVA DEL CAMINO, 26 km
Die ersten 6 km waren (wie fast immer) die schönsten: auf der alten Römerstraße ging es zur alten Stadt CÀPARRA, die für ihren Reichtum berühmt war. Heute gibt es nur noch Ausgrabungen und den berühmten ARCO DE CÀPARRA: Auf dem weiteren Weg wurde es wieder einmal matschig und feucht. Die meisten Wasserüberquerungen sehen zum Glück
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Tag 22, OLIVA DE PLASENCIA, 22,6 km
Die heutige Etappe brachte mich den schneebedeckten Bergen der SIERRA DE GREDOS immer näher. Die Schneeschmelze im Frühjahr ist für die Wasserversorgung der Extremadura von immenser Bedeutung (dass die Flüsse viele Forellen führen sollen, lässt mein Anglerherz natürlich höher schlagen. Aber ich bin hier schließlich nicht im Urlaub!) Auf der heutigen Strecke gab es ein
