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Tag 41, SANTA CRUZ DE ABRANES, 12 km
Seit meiner Jugend war es mir ein Bedürfnis, Ostereier selbst zu färben. Leider gibt es hier in Spanien den Brauch nicht, und somit auch keine Ostereierfarben. Johanne har versucht, mit Kurkuma und Rote Bete die Eier natürlich zu färben. Das Ergebnis: verschiedene Brauntöne! Auch wenn alle Dächer am Morgen leicht schneebedeckt waren, zeigte sich das
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Tag 40, PUEBLA DE SANABRIA, 15 km
REGEN, REGEN, REGEN, zur Abwechslung auch mal HAGEL! – Das nahende GALICIEN kündigt sich höchst unangenehm an. Um mir die glitschigen und morastigen Waldwege zu ersparen, bin ich heute 13 km auf dem Seitenstreifen der N-525 gelaufen! Unter den Bögen dieser kleinen freundlichen Kirche konnte ich wenigstens eine trockene Pause machen. Und bekam sogar noch
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Tag 39, MANZANAL DE ARRIBA, 19 km
Nachdem sich die Cordillera über Nacht tief verschneit gezeigt hat, hat die Schlechtwetterfront heute eine angenehme Pause eingelegt. Und Pflanzen (wie hier der lila Ginster), die im Süden längst verblüht sind, wachen hier gerade auf:
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Tag 38, MOMBUEY, 9,3 km
Regen, Matsch, eisiger Wind, 4° C – nach 9,3 km habe ich für heute abgebrochen! Hier einige Impressionen der heutigen Strecke:
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Tag 37, RIONEGRO DEL PUENTE, 23,2 km
Bevor ich morgens in meine Trekkingstiefel steige, ist „Fußprophylaxe“ oberste Pflicht: erst die vorhandenen Blasen abpflastern und -polstern (z.Zt. beide Kleinzehen und am Vorfuß), dann meinen Hallux valgus schützen, zuletzt desinfizierender Puder für die Zehenzwischenräume (sonst droht bei mir schnell Fußpilz). Ein Bild von meinen Füßen nach einem Wandertag will ich euch lieber ersparen. Gut
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Tag 36, SANTA CROYA DE TERA, 22 km
Heute hat uns die angekündigte Kälte- und Schlechtwetterfront erreicht: morgens hatten wir 0° C, im Lauf des Tages stieg die Temperatur nicht über 8 ° C, hinzu kommen heftige Winde. Zum Glück fing der Regen erst nachmittags an, als ich das WoMo schon wieder erreicht hatte. Die heutige Strecke führte mich über 20 km durch
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Tag 35, TÀBARA, 27,5 km
Der CAMINO SANABRÈS hat mich die absolute Öde und Monotonie der Meseta gleich am ersten Tag vergessen lassen. Eichenwälder, Berge, Dehesas und abwechslungsreiche Aussichten haben den Augen und dem Geist gutgetan. Absoluter Höhepunkt war der RÌO ESLA: Der Weg entlang des Flusses und der Aufstieg zur nächsten Hochebene boten sogar einige bergsteigerische Einlagen: Nach einigen
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Tag 34, GRANJA DE MORERUELA, 22,8 km
Ab morgen verlasse ich die VIA DE LA PLATA, um auf dem CAMINO SANABRÈS weiter zu wandern. So vermeide ich den völlig überlaufenen CAMINO FRANCÈS. Auf der bisherigen Strecke traf ich zwei Niederländer, die erst 200 km auf dem Camino Francès gewandert sind, bevor sie sich in den Zug gesetzt haben, um in Sevilla nochmals
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Tag 33, MONTAMARTA, 19 km
Das Spannendste an der heutigen Etappe war lediglich der Endpunkt: die ganze Strecke verlief öde und monoton durch Äcker und Getreidefelder (die mir auch noch das „Glück“ verschaffen, dass mein Heuschnupfen anfängt). Interessant, was ich am Rande eines Schrottplatzes fand:
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Tag 32, ZAMORA, 0 km
Heute haben wir einen herrlichen Tag in der Kleinstadt ZAMORA am DUERO verbracht. Unser Stellplatz liegt direkt am Fluss, um uns herum nisten Störche, Raubvögel, Kormorane, Reiher und andere Vögel. Wegen seiner 20 meist guterhaltenen Kirchen wird ZAMORA auch als „Lebendes Museum der Romanik“ bezeichnet. Wir lieben die Bauweise der Romanik: klare Formen und die
