Der HADRIANSWALL


so sieht der früher 6 Meter hohe Grenzwall heute aus …
… und so früher

Der heutige Tag war ganz dem 117,5 km langen HADRIANSWALL gewidmet, der die römische Provinz BRITANNIA INFERIOR von den schottischen und irischen Stämmen trennte. INTERESSANT übrigens: nach heutigen Erkenntnissen diente diese mächtige Befestigungsanlage nicht etwa der Abwehr von feindlichen Invasionen, sondern der Eintreibung von Zöllen (beim Grenzübertritt) und der Immigrationsbeschränkung! DONALD TRUMP LÄSST GRÜSSEN.

Vormittags haben wir das ROMAN ARMY MUSEUM besucht, dass das Leben römischer Legionäre auf fantastisch anschauliche Weise vermittelt. Selbst ich, der ich alle Bücher von JULIUS CAESAR gelesen habe (musste ich), wusste bis heute nicht, dass die römischen Truppen bereits Sanitäter hatten. Oder dass die Soldaten immer mit hölzernen Übungsschwertern trainierten, die innen mit Blei ausgegossen waren. So waren sie schwerer als die echten Schwerter, mit denen die Soldaten dann in der Schlacht kämpften.

Stationiert waren die Legionäre in Kastellen zu jeweils 600 Mann, so z.B. in VINDOLANDA, eine der größten Ausgrabungsstätte in Großbritannien:

von der Leinwand abfotografiert

Auf bzw. entlang des Hadrianswall verläuft einer der beliebtesten Wanderwege in England. Auf 135 km kann man auf den Spuren der Römer durch die Weiten in NORTHUMBRIA wandern.

Vor dem Museum gab es einen kleinen Picknick-Park, der uns das hier bescherte …

… eine Wiese voller BÄRLAUCH

… und das künstlerisch wertvollste Insektenhotel, das wir bisher gesehen haben:

Das Reisen mit dem WoMo in Großbritannien nervt uns jetzt schon (und es soll zum Sommer hin noch schlimmer werden!): das häufigste Verkehrsschild lautet „No overnight parking“, – und die sauteuren Campingplätze sind oft schon seit Wochen ausgebucht!!!

Zumindest für heute haben wir eine „Perle“ gefunden: wir gehen im BLENKINSOPP CASTLE INN essen und dürfen dafür die Nacht auf dem Parkplatz verbringen:

Blick aus unserem WoMo auf den „Hinterhof“