Seit drei Tagen sind wir „on the road again“. Die über 2.600 Kilometer bis Sizilien werden wir ruhig angehen. Die erste Tagesstrecke war gerade mal 29 km lang und führte uns nach GUDENDORF zum „Dithmarscher Gänsemarkt“: hier haben wir Gänsebraten mit Rotkohl und Kartoffeln genossen. LECKER!!!

Für die nächsten Wochen werden wir nichts Neues zu berichten haben: unsere üblichen Durchfahrtsorte auf dem Sprung über die Alpen und unsere Lieblingsorte in der TOSKANA kennt ihr bereits aus den letzten Jahren. Wenn es besonders schöne Impressionen oder Erlebnisse gibt, werden wir berichten. Auf SIZILIEN wird es wieder jeden Tag Neues geben.
Unsere letzten acht Wochen in PAHLEN waren sehr intensiv – und traurig:
JOHANNE hat ihre OP mit der Knie-Endoprothese sehr gut überstanden und kann schon wieder sehr gut laufen. Jetzt fehlt noch das andere Knie, das im April dran kommt. THORA und ich haben sie jedes Wochenende in DAMP besucht und hatten wunderschöne Wochenenden.
Bis auf das letzte: da lag THORA bereits im Sterben!
Seit vier Monaten wuchs bei ihr ein Tumor am linken Ellenbogen, der sie aber kaum beeinträchtigte. Unsere Tierarztpraxis in Pahlen wollte da nicht ran und schickte uns in eine Tierklinik nach WASBEK/ NEUMÜNSTER. Dort wurde nach Sonographie und Computertomographie (in Narkose) festgestellt, dass der Tumor „gut zu operieren sei“ und keine Metastasen gefunden wurden.
Die OP sollte 1 Stunde dauern – nach sechs (!!!) Stunden hatte ich Thora immer noch nicht zurück. Die Auskunft: bei der OP gab es Komplikationen. Eine Sehne und ein Nerv seien durchtrennt worden und Thora müsse stationär aufgenommen werden.
Als ich sie am nächsten Tag aus der Klinik abholte, war sie ein „Wrack„: auf dem Weg zum WoMo ist sie dreimal zusammengebrochen. Gegen die Schmerzen sollte sie täglich 28 (!!!) Tabletten (!!!) einnehmen, die sie – trotz aller Tricks – verweigerte.

Ich habe sie noch einmal zu Johanne nach DAMP mitgenommen, was Thora noch ein paar friedliche Stunden bescherte.

Am Sonntag begann bei ihr ein heftiges Bluterbrechen (wahrscheinlich ein durchgebrochenes Magengeschwür durch all den Stress). – Dararaufhin habe ich sie einschläfern lassen.
Ihre Asche wollen wir an all den Orten verstreuen, wo auch Bjarne liegt und wo sie glücklich war.
Wir behalten sie so in Erinnerung:

Übrigens: Der Tumor stellte sich als Osteosarkom heraus, einer der bösartigsten Tumore, die Hunde (und auch wir Menschen) bekommen können. Viele Wochen hätte sie nicht mehr gehabt!