SCHOTTLAND – ein Abenteuer endet


Nach über 600 km Fahrt haben wir HARWICH im Süden Englands erreicht, von wo wir morgen in die Niederlande übersetzen.

Die vergangenen drei Monate in SCHOTTLAND waren wirklich eine außergewöhnlich intensive Erfahrung in unserem Leben!!

Positiv können wir sagen:

  • Die Landschaften – besonders im Norden, in den Highlands und auf den Inseln – sind atemberaubend schön!

  • Die Schotten selbst sind überdurchschnittlich freundliche und höfliche Menschen

  • Noch nie haben wir ein Volk erlebt, das dermaßen „Hunde-vernarrt“ ist:
    In den Ortschaften kamen wir kaum je mehr als 50 Meter weit, bis jemand wissen wollte, was THORA denn für eine Rasse ist, sie streicheln wollte; Ladenbesitzer kamen heraus und fütterten sie mit Leckerlis; in die meisten Geschäfte, Pubs und Restaurants durfte sie uns begleiten!

  • Wenn man – wie wir – an Geschichte und alten Zeiten interessiert ist, bietet Schottland einen riesigen Schatz an Burgen, Schlössern, Klöstern und anderen historischen Orten

  • Unsere Lieblingsgerichte waren [in absteigender Reihenfolge]:

    – CULLEN SKINK
    – SOUP OF THE DAY
    – FISH `N CHIPS
    – PIES
    – HAGGIS, NEEPS AND TATTIES (Schafsinnereien, Rüben, Kartoffelbrei)

Aber es gab auch Negatives:

  • SCHOTTLAND im Sommer ist fürchterlich touristisch überlaufen!!!

    – kaum ein Parkplatz mit „viewpoint“ in den Highlands, wo man nicht auf
    einen freien Parkplatz warten muss
    – aus EDINBURGH sind wir geflüchtet vor den Menschenmassen

  • Die Infrastruktur für Camper und Wohnmobilisten ist im Sommer oft überfordert:

    Stellplätze, wie wir sie kennen, gibt es fast gar nicht (wenn, dann nehmen
    sie Preise wie auf einem Campingplatz)
    Campingplätze (die bis zu 70 GBP pro Nacht kosten können) sind oft schon
    Wochen vorher ausgebucht
    – es bleibt häufig nur die Möglichkeit, auf Parkplätzen und/oder am
    Straßenrand zu übernachten

  • Schottland ist „schweine-teuer„:

    – Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten liegen oft über 20 GBP
    – selbst für das Parken auf einem einfachen Waldparkplatz werden Gebühren
    von 10 bis 15 GBP fällig [wir haben noch nie so viele Parkautomaten
    gesehen wie hier!]
    – selbst ein Einkauf bei ALDI oder LIDL fällt doppelt so teuer aus wie zuhause

  • Die Straßen, besonders auf dem Land, sind in einem fürchterlichen Zustand:

    – tiefe Schlaglöcher, Bankettschäden, Risse sind normal
    – die Straßen sind extrem eng, – in der Wildnis meist nur einspurig zu
    befahren

TROTZDEM SIND WIR UNS EINIG, DASS WIR WIEDERKOMMEN!