Der Ort, an dem Schottlands Schicksal besiegelt wurde


Schlachtfeld von CULLODEN

Am 16. April 1746 wurde der letzte sog. „Jakobitenaufstandhier in CULLODEN von den Engländern blutig niedergeschlagen. Anschließend wurden Tausende Schotten ermordet, das traditionelle Clan-System ausgelöscht, das Tragen von Kilts und Tartans und die Sprache GÄLISCH (!!!) verboten. Der Traum von Schottlands Freiheit und Unabhängigkeit war erloschen!

Vorausgegangen war die spektakuläre „Landung der 45“ an der Westküste Schottlands, bei der CHARLES EDWARD STUART (Spitzname „Bonnie Prince Charlie„) – der rechtmäßige Thronfolger Schottlands – den Freiheitskampf der Schotten ein letztes Mal aufnahm.

Etwa 5.000 Highlander und die allermeisten Clan-Chefs schlossen sich ihm an und hatten auch einige militärische Erfolge. Sie stießen bis DERBY vor und hatten die Chance, den völlig überraschten englischen König aus London zu vertreiben.

Doch dann machten die Schotten einen strategischen Fehler: die Clan-Führer zwangen den Prinzen, sich nach Schottland zurückzuziehen. Dadurch konnten die Engländer eine neue Armee ausheben. Durch weitere taktische Fehler wurden die schottischen Streitkräfte schließlich bei CULLODEN in nur einer Stunde aufgerieben.

Der „hübsche Prinz“ überlebte, versteckte sich auf den äußeren Hebriden, und wurde schließlich von der heutigen Volksheldin FLora MacDonald – als ihre Zofe verkleidet – außer Landes gebracht.

Die Film-Serie „OUTLANDER“ sei jedem empfohlen, der sich für schottische Geschichte interessiert.